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City-Ranking

Post-Covid: Die weltweit sichersten Städte

Toronto (Symbolbild)
Toronto (Symbolbild)Unsplash
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„The Economist“ widmet sich heuer zum vierten Mal der Frage, was ein gutes Zusammenleben in Städten ausmacht und kürt im Zuge dessen die sichersten Städte der Welt.

Nichts hat das moderne Stadtbild so verändert wie die Maßnahmen im Zuge der Covid-19-Pandemie. Geschäfte im Stadtzentrum mussten schließen, Restaurants und Bars brauchen noch immer Hygiene-Konzepte, halbmaskierte Gesichter so weit das Auge reicht - Veränderungen, die sich vermutlich auch langfristig noch im Stadtbild bemerkbar machen werden.

Tatsächlich ist diese Pandemie die erste ihrer Dimension, die den Menschen als urbanisierte Spezies trifft. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung, 57 Prozent, lebt laut UN Population Division in Städten. Zum Vergleich: Als im Jahr 1918 die Spanische Grippe ausbrach, waren es nicht einmal 15 Prozent. 

Mehr Menschen erfordern erhöhte Vorsicht. Welche Indikatoren für ein sicheres City-Life sorgen, hat The Economist im Rahmen des Reports „Safe Cities Index 2021“ veranschaulicht. Untersucht wurden 60 Städte anhand von 76 Sicherheitsmerkmalen betreffend Infrastruktur,  Digitalisierung, persönliche Sicherheit, Umweltfaktoren und Gesundheit. Heuer erstmals ebenso dabei, die Einsatzbereitschaft in Bezug auf pandemische Maßnahmen sowie die Covid-19-Mortalität.

Die großen Fünf

Wie so oft belegt eine nordeuropäische Stadt den ersten Platz - Kopenhagen. Mit am Podest sind Toronto und Singapur, gefolgt von Sydney und Tokio. Alle der genannten Städte zeichnen sich durch ein starkes Gefühl von Zusammenhalt, die Inklusion der ganzheitlichen Bevölkerung und ein hohes Vertrauen in gesellschaftliche Institutionen sowie die Gesellschaft selbst aus. Die Spitzenposition Kopenhagens ist aber in erster Linie auf den Indikator Umweltsicherheit - der etwa Luftqualität, Nachhaltigkeit, Abfallwirtschaft und städtische Grünflächen misst - zurückzuführen. Parks und Stadtgewässer haben das Wohlbefinden der Menschen während den strikten Beschränkungen der Pandemie gefördert. Laut The Economist hat zwar ein Großteil der untersuchten Städte ebenso strenge Umwelt-Richtlinien, konnte jedoch bislang kaum Ergebnisse vorweisen.

Toronto, die zweitplatzierte Stadt im Ranking, überzeugt vor allem mit integrativer Kultur und transparenter, politischer Kommunikation, was sich in Bezug auf die Gesundheitskrise in einer hohen Impfbereitschaft innerhalb der Bevölkerung niederschlägt. Singapur punktet in den Bereichen digitale und gesundheitliche Sicherheit. Gesetzt wurde und wird zum Teil immer noch auf digitale Überwachung und Kontaktverfolgung. Aktuell rühmt sich der Stadtstaat mit einer noch höheren Impfquote als Toronto von 80,8 Prozent.

Wien ist unter den 60 untersuchten Städten übrigens nicht vertreten.

(evdin)