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ESC

Song Contest findet kommendes Jahr in Turin statt

ITALY-ARCHITECTURE-BANKING
(c) APA/AFP/MARCO BERTORELLO (MARCO BERTORELLO)
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16 Städte in Italien hatten sich für die Austragung beworben, nachdem die Rockband Måneskin den Song Contest heuer gewonnen hatte.

Der Eurovision Song Contest 2022 wird in Turin veranstaltet. Das gaben die Organisatoren am Freitag bekannt und verkündeten dabei auch die genauen Termine: Das Finale steigt demnach am Samstag, dem 14. Mai in der rund 15.000 Besucher fassenden Mehrzweckhalle PalaOlimpico. Am 10. und 12. Mai stehen die Halbfinals in der Stadt im Piemont an.

Turin setzte sich gegen 16 andere italienische Städte durch. Italien darf den ESC im kommenden Jahr ausrichten, weil die Rockband Måneskin den Musikwettbewerb 2021 gewonnen hatte. Nach 1965 (Neapel) und 1991 (Rom) steigt das Event zum dritten Mal in Italien.

Aus für Rom schon in Runde eins

Neben Turin hatten es auch Mailand, Bologna, Rimini und Pesaro in die Auswahl der letzten fünf Kandidaten für den Wettbewerb geschafft. Rom war überraschenderweise schon davor gescheitert. Das hatte zu Misstönen in der Hauptstadt und Kritik an Bürgermeisterin Virginia Raggi geführt - sie wurde jüngst nach fünf Jahren abgewählt. Bitter war das Aus Roms auch, weil die Band Måneskin aus Rom kommt.

"Turin wird der perfekte Gastgeber", sagte ESC-Chef Martin Österdahl und verwies auf die Olympischen Winterspiele 2006, für die das PalaOlimpico erbaut worden ist. In die Halle passen - je nach Aufbauten - bis zu 15 000 Besucher. Italien hofft, bis Mai keine Corona-Restriktionen zu haben und die Arena ganz füllen zu können. Die TV-Bilder werden von der öffentlich-rechtlichen Rai produziert.

"Das ist eine große Ehre und ein großer Erfolg für unsere Stadt", sagte die scheidende Turiner Bürgermeisterin Chiara Appendino. "Wir freuen uns, Italien vor so einem großen Publikum präsentieren zu dürfen und bereiten uns auf die Gäste aus ganz Europa vor."

Die Industriestadt am Rand der Alpen will sich künftig weiter als Kultur- und Eventstandort profilieren. Im November steigen im PalaOlimpico schon die ATP-Finals der Tennis-Herren. Stefano Lo Russo, der favorisierte Bürgermeisterkandidat vor den Stichwahlen Ende der nächsten Woche, kündigte euphorisiert vom ESC-Zuschlag zudem an, dass sich Turin als Kulturhauptstadt Europas bewerben werde. Turin ist Italiens viertgrößte Stadt (nach Rom, Mailand und Neapel - und vor Palermo, Genua und Bologna).

 

 

(APA)