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Neue Aktien laufen anfangs oft mies - diese drei aber zeigen richtig Stärke

Kräftig und widerstandsfähig. Vereinzelt haben auch Börsenneulinge diese Qualitäten.
Kräftig und widerstandsfähig. Vereinzelt haben auch Börsenneulinge diese Qualitäten.
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Die ersten Monate nach dem Börsengang waren für viele Newcomer heuer eher ein Desaster. Aber es gibt rühmliche Ausnahmen. Diese drei wird man sich merken müssen.

In gewisser Weise sind Börsenneulinge privilegiert. Schon vor ihrem Debüt (IPO) erhalten sie medial meist mehr Aufmerksamkeit als etablierte Werte. In den ersten Handelstagen ohnehin. Dabei sind sie für Kleinanleger in den Anfangswochen eher ein No-Go. Und zwar weil in dieser Zeit die große Preisfindung mit teils extremen Ausschlägen stattfindet, bis der Markt ein relativ gutes Gefühl für den adäquaten Wert dieser Aktien entwickelt hat.

Recht häufig erfüllt das Papier in der ersten Zeit erst einmal nicht die Erwartungen, die ihm entgegengebracht worden sind. Und so kommt es, dass viele der größten Börsengänge in Europa heuer mittlerweile unter ihrem Ausgabekurs handeln, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg dieser Tage vermeldete. Unterm Strich liegen sage und schreibe 40 Prozent der europäischen IPOs, die insgesamt mehr als 500 Millionen Dollar eingespielt hatten, im Minus.

Das scheint zu einem beträchtlichen Teil damit zusammenzuhängen, dass der IPO-Markt heuer von Pandemiegewinnern, insbesondere im Bereich Onlineshopping und -dienstleistungen, dominiert war, wie Bloomberg meint. Schnell hoch bewertet, seien sie nun aber durch die steigenden Anleiherenditen unter Druck gekommen und würden einem Analysten zufolge das Schicksal erleiden, bei sinkender Risikobereitschaft des Marktes als erste aus dem Depot zu fliegen.

In Deutschland sehe die Lage etwas freundlicher aus.