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Corona

Zahl der Intensivpatienten stabil

846 Personen müssen derzeit im Krankenhaus behandelt werden, 221 von ihnen liegen auf einer Intensivstation. Beide Zahlen sind leicht zurückgegangen.

Wien. Am Freitag meldeten das Innen- und Gesundheitsministerium 1878 Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden. Das liegt leicht über dem Schnitt der vergangenen Woche mit täglich 1816 Infektionen.

Seit Donnerstag wurden zwölf weitere Todesopfer gemeldet. Insgesamt sind bisher 11.084 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben.

Im Krankenhaus mussten am Freitag 846 Patienten behandelt werden, um fünf weniger als am Donnerstag. 221 von ihnen lagen auf Intensivstationen, vier weniger als am Vortag. Diese Zahl bleibt somit seit Wochen relativ stabil.

Die Sieben-Tages-Inzidenz stieg am Freitag leicht auf 142,3 Fälle pro 100.000 Einwohner nach 142,2 am Donnerstag. Österreichweit gab es exakt 20.649 bestätigte aktive Fälle – um 79 mehr als am Vortag. Die meisten Neuinfektionen wurden am Freitag mit 416 in Oberösterreich registriert, in Wien waren es 397, in Niederösterreich 360 und in der Steiermark 324. Salzburg meldete 128 weitere Infizierte, Kärnten 118 und Tirol 80. Im Burgenland kamen 37 Infizierte hinzu und in Vorarlberg 18.

 

61,1 Prozent immunisiert

Am Donnerstag wurden österreichweit 11.298 Impfungen durchgeführt. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5.774.558 Menschen zumindest eine Teilimpfung erhalten, das sind 64,6 Prozent der Gesamtbevölkerung. 5.462.028 Menschen und somit 61,1 Prozent der Bevölkerung sind bereits vollständig immunisiert. Die Durchimpfungsrate nach Altersgruppen: Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen sind 49,4 Prozent voll immunisiert, den 25- bis 34-Jährigen 59,2 Prozent, den 35- bis 44-Jährigen 64,8 Prozent, den 45- bis 54-Jährigen 69,4 Prozent, den 55- bis 64-Jährigen 78,1 Prozent, den 65- bis 74-Jährigen 83,4 Prozent, den 75- bis 84-Jährigen 88,3 Prozent und den über 85-Jährigen 88,4 Prozent.

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate im Burgenland mit 68,8 Prozent, am niedrigsten nach wie vor in Oberösterreich mit 56,3 Prozent.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.10.2021)