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Kooperation

Charity-Projekt: Yves Saint Laurent gegen Gewalt in Beziehungen

Symbolbild
Symbolbild(c) Getty Images (Spencer Platt)
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Mit dem Projekt „Liebe ohne Gewalt“ will Yves Saint Laurent Beauty gemeinsam mit dem Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser Bewusstsein für Missbrauch in Beziehungen zu schaffen und Gegenmaßnahmen unterstützen.

Bis 2030 hat sich die globale Kosmetikmarke Yves Saint Laurent Beauty dem Ziel verschrieben, mit lokalen Non-Profit Organisationen weltweit gemeinsame Sache zu machen, um auf Gewalt gegen Frauen in Partnerschaften aufmerksam zu machen. In Österreich handelt es sich dabei um den Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF), der seit 1988 Betroffene unterstützt und öffentlichwirksam auf genderspezifische Gewalt aufmerksam macht. YSL Beauty zählt die Unabhängigkeit und Freiheit der Frau zu ihren hauseigenen Werten und sieht sich dadurch verpflichtet, einen Beitrag zur Sensibilisierung zu leisten. 

Gewalt in Beziehungen ist allgegenwärtig. Jede dritte Frau ist Zeit ihres Lebens mindestens einmal daon betroffen. Damit ist es die häufigste Art von missbräuchlichem Verhalten gegenüber Frauen. Gemeint sind jegliche Arten körplicher und sexueller Gewalt sowie emotionale Kontrolle und manipulatives Verhalten. Nicht selten enden gewaltvolle Beziehungen mit dem Tod der Frau.

Guter Vorsatz

Mit der globalen Initative „Liebe ohne Gewalt“ hat sich die Kosmetikmarke folgendes zum Ziel gesetzt: Die Unterstützung von Studien und Forschungsprojekten im Bereich Präventionsarbeit, die Aufklärung von mindestens zwei Millionen Menschen weltweit und die Durchführung von Schulungen der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinsichtlich Frühanzeichen. Aktuellen Forschungsergebnissen zufolge nimmt gerade diese Kompetenz eine zentrale Rolle im Kampf gegen genderspezifische Gewalt ein.

Je früher Anzeichen erkannt werden, desto eher können sich Betroffene der gefährdenden Situation entziehen. Ignoranz, Demütigung, Manipulation, Einfersucht und Isolation etwa sind einige wenige der früh erkennbaren Warnzeichen. Gewalt in Beziehung schleicht sich meist erst im Laufe der gemeinsam verbrachten Zeit ein. Bei ersten Anzeichen sollte unbedingt mit Vertrauten oder einer Hilfsorganisation kommuniziert werden. 

Frauenhelpline

Unter der Nummer 0800 222 555 bietet der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser telefonische Beratung für Betroffene - anonym, kostenlos und mehrsprachig.

(evdin)