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Filmemacher

Götz Spielmann: „Wir waren knapp am Oscar dran“

Goetz Spielmann
Götz Spielmann bei den Dreharbeiten zu seinem letzten Kinofilm "Oktober, November".Filmarchiv Austria
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Nach langer Auszeit hat der österreichische Regisseur einen ORF-Landkrimi gedreht, das Filmarchiv zeigt gerade sein Gesamtwerk. Im Interview erklärt er, was sein Menschenbild geprägt hat – und warum er in dem Moment, als der Auslandsoscar an ihm vorüberging, aufatmen konnte.

Die Presse: Wie und wann ist Ihr Wunsch entstanden, Filmemacher zu werden?

Götz Spielmann: Mit 18 habe ich es eigentlich als meine Berufung gesehen, Gedichte zu schreiben. Aber da man davon nicht leben kann, habe ich gedacht, ich muss eine zweite Kunst erlernen, damit ich das Geld verdiene, um dann Gedichte zu schreiben.

Und haben Sie dann wirklich Gedichte geschrieben?

Ein paar Jahre noch, ja. Jetzt schreibe ich nur noch gelegentlich welche. Ich hatte in der Schule einen Film gedreht, der merkwürdig erfolgreich war, also habe ich mich an der Wiener Filmakademie beworben. Im Zuge des Studiums hat mich das Filmemachen dann immer mehr fasziniert und wurde ebenfalls zu etwas Essenziellem für mich.


Ihr letzter Film, „Oktober November“, liegt acht Jahre zurück. Warum die lange Auszeit?