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Bedrohung

Cyberangriffe: Österreichische Unternehmen kaum vorbereitet

Aus einer Hackerzentrale in Südkorea.(c) APA/AFP/YONHAP (YONHAP)
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Fast jedes vierte Unternehmen war in den vergangenen Jahren Ziel eines Hackerangriffes. Heimische Betriebe hinken beim Thema Cybersicherheit stark hinterher. Das kann teuer kommen.

Die IT-Sicherheit ist im vergangenen Jahr so stark wie nie zuvor in den Fokus der heimischen Wirtschaft gerückt. Grund dafür sind neben der rasant fortschreitenden Digitalisierung immer häufiger auftretende Cyberangriffe auf Unternehmen. Fast jeder vierte österreichische Betrieb wurde in den vergangenen fünf Jahren Ziel von Hackern, Tendenz stark steigend.

Angriffe auf die IT-Infrastruktur können für Unternehmen existenziell bedrohlich sein, zumindest aber großen finanziellen Schaden anrichten. Das mussten im vergangenen Jahr renommierte heimische Unternehmen wie Palfinger und die Molkerei Salzburg-Milch am eigenen Leib erfahren. Erst Anfang September legte ein Hackerangriff die Computersysteme von 34 Klein- und Mittelbetrieben in Oberösterreich lahm.

Eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsnetzwerks PWC zeigt nun auf, dass die heimischen Unternehmen bedrohlich wenig über die Gefahren aus dem Netz wissen, geschweige denn darauf vorbereitet sind.