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Pharma

AstraZeneca setzt mit neuem Covid-Medikament auf Imagepolitur

Zwei Drittel des AstraZeneca-Impfstoffes wurden bisher in wirtschaftlich unterentwickelten Regionen verimpft.(c) REUTERS (BAZ RATNER)
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Der Impfstoffhersteller baut auf eine neue Covid-Behandlung.
Eine Milliarde seiner Impfstoffe ging bisher an Entwicklungsländer, vier Millionen an Österreich.

Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca gibt neue Hoffnungen im Kampf gegen das Coronavirus. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben mit einem Antikörperpräparat gute Resultate bei der Behandlung von Corona-Erkrankten erzielt. Das Medikament AZD7442 verringert demnach die Zahl der Schwerkranken und Toten unter Corona-Infizierten um bis zu 77 Prozent, teilte das Unternehmen am Montag mit – und sorgte damit für positive Nachrichten.

Das war nicht immer so. Das vergangene Jahr glich für den Pharmariesen einer Achterbahnfahrt. Mit der Zulassung des Covid-Impfstoffes im Februar ging es zunächst steil nach oben. Doch schon bald zogen dunkle Wolken über dem AstraZeneca-Himmel auf, die in einem veritablen Streit mit der Europäischen Union über zu geringe Impfstofflieferungen gipfelten. Das Image des Konzerns war inzwischen so schlecht, dass er mitten in der Pandemie den Namen seines Impfstoffes auf Vaxzevria änderte. Doch auch das setzte der Talfahrt kein Ende – der Börsenkurs rasselte in den Folgemonaten auf den Wert von vor der Pandemie hinunter.