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Quergeschrieben

Was bisher nicht geschah: Inserat, Identitätsschutz, Löschen

Sebastian Kurz
Gegen Sebastian Kurz wird wegen Inseraten ermittelt. Es ist nicht die erste "Inseratenaffäre". Werden wir 2030 wieder darüber diskutieren müssen?REUTERS
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Zumindest in drei Bereichen müssen neue gesetzliche Bestimmungen Klarheit schaffen. Es ist unerträglich, dass immer wieder die gleichen Debatten ausbrechen.

Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehen“. In Österreich scheitert der Director in Goethes „Faust“ mit dieser Aufforderung. Ein Land stellt sich taub. Drei Beispiele zeigen, was jetzt eigentlich zu tun wäre: Mediengesetz, Inseratenvergabe, Löschen von Daten.

Dienstag dieser Woche musste sich jeder Zuseher, der sich noch an den Fall des Inzesttäters Josef Fritzl aus dem Jahr 2008 erinnert, verwundert die Augen reiben. Warum? An dem Tag wurde die Meinungsforscherin Sabine B. verhaftet. Der ORF berichtete mit vollem Namen und Bild sowie weiteren Berichten aus ihrem Umfeld. Jetzt steht dort: „Aus rechtlichen Gründen kann dieser Teil der Sendung leider nicht gezeigt werden“. Voller Name und Bild der Verhafteten blieben.