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TV-Notiz

Moralische Argumente von Irmgard Griss in der "ZiB 2"

(c) Screenshot ORF
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Die ehemalige Höchstrichterin sprach über ihre geplante Zusammenarbeit mit Sebastian Kurz und „Politik, die wir uns selbst nicht zumuten müssen“.

Wäre die Welt nicht völlig übersättigt mit Vergleichen zu Schrödingers Katze, könnte man einen solchen auch auf manche politische Nachricht anwenden. Etwa auf die, dass Irmgard Griss, Matthias Strolz und Sebastian Kurz 2016 über ein gemeinsames Antreten bei der Nationalratswahl verhandelt haben. Die Sache war nämlich gleichzeitig bekannt und nicht bekannt, insofern gab sie den Katzenzustand wieder. Man könnte es freilich auch profaner sagen: Als die Sache bekannt wurde, interessierte sie kaum. Das hat sich nun geändert.

Was war damals wirklich geplant? An einem Dokument, das die "ZiB 2" am Montagabend präsentierte, kann man erkennen, wie weit die Verhandlungen wirklich waren (weit nämlich) und wie darüber gesprochen wurde (gewöhnungsbedürftig). Es soll aus der Feder von Stefan Steiner stammen, dem Chefstrategen von Ex-Kanzler Sebastian Kurz. Das Parteienbündnis heißt in dem Papier "Holding", die Politiker "Brands". Kurz habe sich einen "Plan B mit der Inhalierung der Neos" geschaffen, meinte Politikberater Thomas Hofer. Und wie sieht Irmgard Griss bei Armin Wolf im "ZiB-Interview" die Sache?