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Ausstellung

Dinosaurier: Hollywood braucht Monster, keine großen Hühner

So sahen sie wirklich aus: Rekonstruktion des befiederten Dinosauriers Caudipteryx.Imago
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Die Ausstellung „Kino-Saurier“ im Naturhistorischen Museum ist ein lehrreicher, vergnüglicher Parallellauf von Paläontologie und Filmgeschichte.

Kein Mensch hat je einen lebendigen Dinosaurier gesehen. Wie denn auch? Es liegen ja fast 66 Millionen Jahre zwischen uns und ihnen. Aber in den Köpfen haben sich die urzeitlichen Reptilien eingebrannt, als trieben sie noch heute ihr Unwesen. Zu verdanken ist dies weniger ausgegrabenen Knochen als der Unterhaltungsindustrie. Ihr geht es nicht um wissenschaftliche Exaktheit, für sie muss nur die Kassa klingeln. Wie kann da ein Museum aufklärend gegenhalten? Mit trockenen Fakten, erhobenem Zeigefinger?