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Todesfall

Orgelmusiker Hans Haselböck im Alter von 93 Jahren verstorben

Haselböck war ein europaweit anerkannter Orgelmusiker.

Der Organist Hans Haselböck, einer der bedeutenden Kirchenmusiker des Landes, ist in der Nacht auf Mittwoch im Alter von 93 Jahren gestorben. Dies teilte sein Sohn, der Dirigent Martin Haselböck, mit. Der am 26. Juli 1928 in Niederösterreich geborene Hans Haselböck war von 1949 an über 65 Jahre lang Organist der Wiener Dominikanerkirche und war europaweit als Orgelsolist erfolgreich. Überdies war er als Lehrender und Institutsvorstand an der Musikhochschule Wien tätig.

Der emeritierte Ordinarius an der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst war vielfach ausgezeichnete Interpret und Improvisator, der in allen Musikzentren Europas, in Nordamerika sowie im Nahen und Fernen Osten auftrat. Haselböck fungierte auch als Juror bei großen internationalen Orgelwettbewerben.

Eines der Highlights von Haselböcks Karriere waren wohl zwölf Vorhänge nach einem Konzert in der Londoner Royal Albert Hall, über das die "Times" schrieb: "Das Publikum applaudierte, als wäre Bach aus seinem Grab erstanden, um noch einmal seine D-Moll-Toccata zu spielen."

(APA)