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Nahost

Die Zeichen in Syrien stehen wieder auf Krieg

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Das Wrack des durch Bomben zerstörten Busses in Damaskus.APA/AFP/SANA
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Das schwerste Attentat in Damaskus seit Jahren, Aktivitäten des IS, eine nahende Offensive im Raum Idlib und eine drohende Intervention der Türkei: Der Krieg in Syrien dürfte in die nächste Runde gehen.

Syriens Staatschef, Bashar al-Assad, will die internationale Gemeinschaft davon überzeugen, dass der Konflikt in seinem Land vorbei ist. Seine Regierung bereitet angeblich die Rückkehr von Millionen Flüchtlingen vor und knüpft neue Kontakte zu arabischen Staaten. Tatsächlich beherrschen Assads Streitkräfte nach jahrelangen Kämpfen, die 2011 begonnen hatten und bei denen sie zeitweise zu verlieren schienen, wieder rund zwei Drittel des syrischen Staatsgebietes.

Doch jetzt flammt der Krieg womöglich wieder auf. Am Dienstag starben 14 Soldaten und Offiziere bei einem der schwersten Anschläge seit langem in der Hauptstadt Damaskus. Sechs Mitglieder einer regierungstreuen Miliz kamen bei der Explosion eines Waffenlagers ums Leben. In der Provinz Idlib töteten Assads Truppen umgekehrt mindestens 13 Menschen, darunter vier Kinder und ihren Lehrer, die auf dem Weg zur Schule waren. Und im Norden Syriens bereitet die Türkei einen neuen Einmarsch vor.