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Quergeschrieben

Glücklich wird, wer im Winter kein Geld zum Heizen hat

Wer beschützt eigentlich die schwächeren Bürger vor den immer deutlicher sichtbar werdenden üblen ökonomischen Folgen des Klimaschutzes?

Während sich in Österreich und Deutschland immer mehr sozial Schwache Sorgen machen, wie sie im Winter die Heizkosten stemmen sollen, mussten sie sich jüngst belehren lassen, wie glücklich sie mit dieser Situation sein sollen. „Er ist da, der Preisschock. Gut so!“, dozierte im öffentlich-rechtlichen deutschen TV ein Kommentator jüngst. „Nur wenn Öl und Gas spürbar teurer werden, kriegen wir die Erderwärmung in den Griff“, erfuhren wir da. Und weiter: Wir „sollten froh sein, dass wir gezwungen werden, Konsum und Produktion zu ändern“.

„Froh, dass wir gezwungen werden“: Da wird jene zynische Haltung eines Milieus sichtbar, das in Politik und Medien immer mehr an Terrain gewinnt. Aber vielleicht ist ja auch bloß der Gedanke, man könne „froh sein, gezwungen zu werden“, logisch in der Welt der öffentlich-rechtlichen Medien, die ja auch irgendwie davon ausgehen, dass ihre Seher froh sind, gezwungen zu werden, Zwangsgebühren zu zahlen. Aber das ist eine andere Geschichte.