Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Symbolbild
Premium
Schönheitsideale

Body-Positivity unter Männern - gibt es das?

Männer spielen in der mittlerweile weit verbreiteten Body-Positivity-Bewegung bisher kaum eine Rolle. Leiden sie weniger unter Schönheitsnormen?

Nach abfälligen Kommentaren zu seinem nackten Auftreten im Film „The Wolf of Wall Street“ (2013) musste sich Schauspieler Jonah Hill offenbar weiterhin solche Sager, seine Figur betreffend, gefallen lassen. Diese bat er erst kürzlich mittels Intagram-Post zu unterlassen. „Ich bitte euch, meinen Körper nicht zu kommentieren“, schreibt der 37-Jährige. Ob positiv oder negativ - Kommentare dieser Art seien „nicht hilfreich“ und „es fühle sich nicht gut an“. Wie es ist, auf das Äußere reduziert zu werden, können offenbar auch so manche Männer aus erster Hand nachempfinden - und trotzdem spielen sie in der Body-Positivity-Bewegung bislang eine, wenn überhaupt, nebensächliche Rolle.

Während Frauen im Kampf gegen Schönheitsideale und der damit einhergehenden Diskriminierung immer lauter auftreten, sind Männer im Diskurs um den eigenen Körper weitgehend unsichtbar. Und das, obwohl Werbetafeln nun auch nicht unbedingt mit diversen Männerbildern bestückt sind. Sixpack-Bauchmuskeln, definierte Wangenknochen und eine volle Haarpracht scheinen nach wie vor fixe Zutaten eines erfolgreichen Verkaufsrezepts zu sein. Das hat Auswirkungen: „Wir sehen einen klaren Trend in einer Steigerung der Nachfrage bei Männern nach ästhetisch kosmetischen Eingriffen“, sagt Janis Jung, CEO und Co-Gründer von Mooci, einer Informationsplattform fachärztlich geprüfte medizinische Inhalte in den Bereichen plastische Chirurgie und Dermatologie.