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Interview

Péter Márki-Zay: "Wir können Orbán schlagen"

Provinzbürgermeister Péter Márki-Zay fordert Premier Orbán heraus.
APA/AFP/ATTILA KISBENEDEK
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Péter Márki-Zay, parteiloser Überraschungsgegner von Premier Orbán bei der Wahl 2022, fordert ein Ende der Korruption und Einschüchterung in Ungarn – und eine proeuropäische Wende in der Außenpolitik. „Es geht um die Freiheit in Ungarn“.

Bei der nächsten ungarischen Parlamentswahl will die Opposition mit vereinten Kräften gegen Langzeit-Premier Viktor Orbán antreten. Den gemeinsamen Spitzenkandidaten ermittelte das Bündnis, das von den Sozialisten und Linksliberalen über die Grünen und Momentum bis zu einer Partei mit rechtsextremen Wurzeln (Jobbik) reicht, in Vorwahlen. Dabei setzte sich am Wochenende überraschend ein Außenseiter durch: Péter Márki-Zay, seit 2018 parteiloser Bürgermeister der Provinzstadt Hódmezövásárhely, einer einstigen Hochburg der Regierungspartei Fidesz. „Die Presse“ erreichte ihn am Telefon.