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Kunst

Das ewige Spiel vom Zeigen und Verbergen

PR�SENTATION ´EISENER VORHANG 2021/2022´ IN DER WIENER STAATSOPER
Neuer Eiserner Vorhang von Beatrice Milhazes.(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)
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Die brasilianische Künstlerin Beatrice Milhazes überblendet den Eisenmenger-Vorhang für diese Saison mit tropischer Postmoderne.

Eine Explosion an Farben und Formen hebt und senkt sich ab heute jeden Abend in der Staatsoper. Etwaige „graue Stunden“, wie sie in Schuberts „An die Musik“ bekämpft werden – für die Schweizer Kuratorin Bice Curiger ist das Bild ein visuelles Pendant des Lieds – haben bei dieser Überblendung des alten „Eisernen“ wahrlich keine Chance mehr. Tropischer „Pink Sunshine“ trifft die Schrecken des Wiener Winters, der Pandemie und der Geschichtsaufarbeitung lasergleich ins Mark. Mit Beatrice Milhazes konnte dafür die erste lateinamerikanische Künstlerin gewonnen werden, eine der erfolgreichsten Brasiliens.