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Pandemie

Wintertourismus: Kitzbühel ist bereit für den Neustart

Der österreichische Wintertourismus plant das große Comeback
Der österreichische Wintertourismus plant das große ComebackAPA/Roland Mühlanger / picturedesk.c
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In Kitzbühel laufen die Vorbereitungen auf die Wintersaison auf Hochtouren. Nichts wurde heuer dem Zufall überlassen. Doch schon schocken erste Covid-Cluster den bekannten Skiort.

Die Lust aufs Skifahren wurde wohl selten so perfekt inszeniert wie dieses Jahr. Selbst das Wetter spielte am Samstag mit, als die Skiweltcupsaison bei Sonnenschein in Sölden eröffnet wurde. Am Nationalfeiertag kommt dann „Klammer – Chasing the Line“ in die Kinos. Der richtige Tag für einen Nationalheiligen quasi. Selten zuvor steckte die heimische Tourismuswirtschaft, allen voran die Österreich Werbung, so viel Geld in Werbekampagnen. Es geht schließlich um das größte Comeback im österreichischen Tourismus. Nach dem Totalausfall im vergangenen Winter ist die Branche wieder in der Spur. Heile Welt, klasse Burschen, wie der Klammer Franzi, und natürlich Schnee, Schnee, Schnee. Die steigenden Coronafälle passen nicht ins Konzept und werden vorerst ausgeblendet.

Auch in Kitzbühel steht alles bereit für den Neustart. Am 30. Oktober sollen am Resterkogel die Lifte in Betrieb gehen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf des Saisonkartenvorverkaufs“, sagt Anton Bodner, der Chef der Bergbahnen. Das „weltbeste Skigebiet“, so die selbstbewusste Eigendefinition, plant nicht nur, die Hahnenkamm-Rennen in gewohnter Manier durchzuführen, es hat auch schon die erste Goldmedaille gewonnen. „Wir wurden mit der Covid-Sicherheitstrophy in Gold ausgezeichnet“, so Bodner.