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Am Herd

Der "Arsch" in meinen Chats

(c) PantherMedia / Bernd Schmidt (Bernd Schmidt)
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Also in meinen Chatverläufen taucht elfmal das Wort „Arsch“ auf. Einmal habe ich es selbst geschrieben. Und einmal ging es um den verbrannten Hintern unseres Kirschkern-Pinguins.

Der einzige Mensch, den ich seit Speichergedenken einen „Arsch“ genannt habe, war Arzt. Nämlich ein Orthopäde, der Hannahs Freund irgendeine sündteure esoterische Therapie aufschwatzen wollte. Meine Güte, dachte ich mir, was für ein Quacksalber! Und dann will er noch einen armen Studenten ausplündern! Also antwortete ich: „So ein Arsch!“ Das war es auch schon, kein Grund, sich länger aufzuregen. Auch nicht über Arsch zwei in meinen Chatverläufen, einen sexistischen Uni-Professor, der aber eh schon in Pension gegangen ist, hurra. Und erst recht nicht über Arsch drei und vier: zwei Unterstufen-Lehrer der Kinder, lang ist's her. Damals, 2016, habe ich meinem völlig zu Recht (glaube ich) schimpfenden Mädchen geantwortet: „Ich hau ihn, wenn ich ihn seh, Zwinkersmiley Bizeps Faust.“ Was eine leere Drohung war, das müssen Sie mir glauben, ich wusste ja nicht einmal, wie er aussah.