Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Interview

Philipp Plein: „Ich bin eigentlich sehr authentisch“

  • Drucken

Der deutsche Modedesigner Philipp Plein bekennt sich zu Kryptowährungen, hält aber nichts von Aktien. Im Kampf gegen die großen Modelabels sieht er seine Firma als dörflichen Fußballverein. Ein Gespräch mit einem „Anti-Hero“.

Die Presse: Wir reden heute über Geld.

Philipp Plein: Über Geld? Okay. More money, more problems.

In Ihren Geschäften kann man jetzt auch mit Kryptowährungen bezahlen. Wie sind Sie auf die Idee gekommen?

Ich bin immer jemand, der sich dafür interessiert, was in unserer Welt passiert und was die Menschen bewegt. Ich habe vor ein paar Jahren zum ersten Mal etwas über Bitcoin gelesen. Ich wusste nicht, was das ist und was man damit anfangen kann. Ich fand den Ansatz, eine Währung zu haben, die nicht von Staaten kontrolliert wird, interessant. Ich bin ja so ein bisschen ein Anti-Hero. Ich bin auch ein Riesen-Fan von Tesla und Elon Musk. Ich erinnere mich immer gern an das Interview eines amerikanischen Auto-Managers, das ich einmal gesehen habe. Der Manager meinte, Tesla sei kein ausgereiftes Auto und wird auch nie Erfolg haben. Und dann sieht man, wie jemand diese Industrie revolutioniert und sich durchgesetzt hat. Heute versuchen alle, mit Tesla mitzuhalten und dabei zu sein.