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Digitalisierung

Das Periodensystem greifbar machen

Den Laptop nicht zum Zocken, sondern zum Lernen nützen: Mit interaktiven Elementen soll der Stoff vermittelt werden.(c) Schubu.at
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Wie sich Schulbücher digital vermitteln lassen, zeigt das Wiener Start-up Schubu. Mit interaktiven Elementen will es den Stoff spielerisch vermitteln und das Lernen erleichtern.

„Geräte allein sind keine Digitalisierungsoffensive“, erklärte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) zur Ausrollung der ersten Notebooks und Tablets im Rahmen der aktuellen Digitalisierungsoffensive. Eine Meinung, die auch Paul Beyer Klinkosch vom Wiener Start-up Schubu.at teilt. Aktuell sei das Angebot an digitalen Lehr- und Lerninhalten überschaubar und nur begrenzt im Schulalltag einsetzbar. Das wollen die Gründer ändern. Damit „Digitalisierung endlich in den Schulen ankommt“, wie Beyer Klinkosch der „Presse“ erzählt. Dabei gehe es nicht darum, existierende Schulbücher einfach 1:1 zu digitalisieren. Das Prinzip ist dabei so einfach wie funktional.

Worum handelt es sich? Schubu ist eine Online-Plattform, die jederzeit von jedem Browser aus erreichbar ist. Damit entfällt die Installation. Updates müssten zudem nicht regelmäßig eingespielt werden, hebt der Schubu-Mitgründer dessen Vorzüge hervor. Zur Auswahl stehen derzeit die Fächer Deutsch, Geografie, Biologie, Physik und Chemie; weitere Fächer sind in Arbeit.

Die lehrplankonformen Fächer sind in Kapitel unterteilt, enthalten Erklärstücke, bieten dem Lehrer zusätzlich die Möglichkeit, eigene Inhalte wie auch Videos und Aufgabenblätter einzubinden. Damit wird Schubu für das Lehrpersonal auch zur persönlichen digitalen Unterrichtsmappe, die für jede Klasse angelegt werden kann. Diese Zusatzfunktionen kosten jährlich 12 Euro pro Schüler und beinhalten dann die gesamte Plattform und nicht nur ein Fach.

Das Team ist überzeugt, damit auch die Vorbereitungszeit für die Lehrer verkürzen zu können: „In Mittelschulen unterrichten Lehrkräfte viele Fächer. Mit Schubu haben sie alles an einem zentralen Ort, der immer und überall aufrufbar ist“, sagt Beyer Klinkosch. Und die Hausübungen landen auch direkt auf der Plattform.