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Dienstrad: Pendeln für Umweltbewusste

Gemeinsam für eine gesunde und nachhaltige Mobilität – Radfahren macht Menschen nicht nur fitter, sondern trägt auch wesentlich zur Verkehrsberuhigung bei.
Gemeinsam für eine gesunde und nachhaltige Mobilität – Radfahren macht Menschen nicht nur fitter, sondern trägt auch wesentlich zur Verkehrsberuhigung bei.(c) Bosch
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Mobilitätslösung. Mit dem Umstieg vom Dienstauto auf das Dienstrad gehen zahlreiche Vorteile einher – sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber. Zudem trägt jeder Einzelne zur Verbesserung der CO2-Bilanz bei.

Wir sind immer in Bewegung. Wir pendeln zur Arbeit, fahren zum Einkaufen oder treffen uns mit Freunden in der Stadt. Doch meistens sind unsere Fahrten kürzer als zehn Kilometer, und das Auto ist hierfür weder das effektivste noch das schnellste Verkehrsmittel. Und obwohl vieles für den Umstieg auf ein Fahrrad oder eBike sprechen würde, fällt dieser Schritt sehr schwer. Einen Versuch wäre es allemal wert.

Mobilität ist der Puls der Großstädte – und das eBike hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr zu einem elementaren Bestandteil urbaner und nachhaltiger Mobilität entwickelt. Im Gegensatz zum Auto ermöglicht es, die Stadt bewegt und aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben. Außerdem könnten Geldbörse, Körper und Seele gleichermaßen von einer Änderung des Mobilitätsverhaltens profitieren.

Viele kennen das tägliche Szenario allzu gut: Man kommt morgens bereits gestresst im Büro an, weil man wieder ewig im Stau gestanden ist und schließlich hat man noch wertvolle Zeit bei der Parkplatzsuche vergeudet. Das Auto steht nun einige Straßen entfernt und bitte bloß den Parkschein nicht vergessen, denn das kostet richtig Geld. Die Zeit für einen kleinen Frühstückssnack oder Kaffee ist inzwischen auch schon knapp, denn eigentlich steht der erste Termin schon an. Wer sich hierbei selbst erkennt, sollte vielleicht doch intensiver über die Wahl des Verkehrsmittels nachdenken.

„Das eBike ermöglicht eine individuelle Fortbewegung, die gesund und ökologisch ist und dabei auch noch Spaß macht.“

Heidemarie Paul, Marketing Managerin bei Bosch Österreich

Oder gehören Sie gar schon zu jenen, die auf dem morgendlichen Weg in die Arbeit den erfrischenden Fahrtwind spüren, lächelnd die stauenden Autos überholen und mit gutem Gefühl ihr Rad direkt bei der Firma parken, weil Sie ihr kleines Fitnessprogramm bereits absolviert haben und motiviert und frisch in den Tag starten können?

Gesund und nachhaltig

Da nach wie vor rund die Hälfte aller Autofahrten kürzer als fünf Kilometer ist, bietet sich das Fahrrad als optimales Fortbewegungsmittel an. Bereits rund drei Millionen Österreicher fahren täglich oder mehrmals die Woche mit dem Fahrrad. Heidemarie Paul, Marketing-Managerin Österreich bei Bosch eBike Systems sieht hier noch großes Potenzial: „Das eBike ist eines der agilsten, komfortabelsten und cleversten Verkehrsmittel unserer Zeit. Deshalb eignet es sich auch ideal zum Pendeln, denn auf Strecken bis zu zehn Kilometern ist das Pedelec das schnellste Verkehrsmittel in der Stadt. Es ermöglicht eine individuelle Fortbewegung, die gesund und ökologisch ist und dabei auch noch Spaß macht.“

Bosch eBike Systems setzt deshalb auf eine aktive Zusammenarbeit mit Initiativen wie „Österreich radelt“ oder willdienstrad.at, die das Radfahren nachhaltig attraktiver gestalten und gemeinsam die Weichen für eine nötige Verkehrswende stellen.

Dienstrad statt Dienstauto

Dank der Förderinitiative der Bundesregierung und des Sportfachhandels ist es für Unternehmen inzwischen durchaus attraktiv, Diensträder für ihre Mitarbeiter auch zur Privatnutzung zur Verfügung zu stellen: Elektrofahrräder werden derzeit beim Ankauf durch Betriebe von mindestens fünf Stück mit bis zu 400 Euro pro Fahrrad gefördert, Elektro-Transporträder oder Transporträder für Betriebe und Privatpersonen mit bis 1000 Euro pro Rad. Weiters entfällt mit der Steuerreform seit Anfang 2021 bei Privatnutzung eines Dienstelektrofahrrads nicht mehr die Pendlerpauschale.

In Österreich haben bereits erste Unternehmen diesen Trend erkannt und setzen neuerdings auf das Dienstrad statt auf den Dienstwagen. Denn dieses hat Potenzial, Betriebe und ihre Mitarbeiter auf ihrem Weg in eine umweltfreundliche und nachhaltige Mobilität zu begleiten. Wer schnell, gesund und nachhaltig durch den Alltag radelt, erlebt eine völlig neue Art der Fortbewegung und bleibt fit. Das hilft schließlich sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern.

Smart und vernetzt: Über die Bosch eBike Connect App ist der Bordcomputer Nyon mit dem Smartphone verbunden und unterstützt als intelligenter Wegweiser, Fitnesscoach und Kostenmanager.
Smart und vernetzt: Über die Bosch eBike Connect App ist der Bordcomputer Nyon mit dem Smartphone verbunden und unterstützt als intelligenter Wegweiser, Fitnesscoach und Kostenmanager.(c) Bosch

Harald Bauer, Geschäftsführer von willdienstrad.at, setzt ebenfalls auf das eBike als wichtigen Teil der modernen Mobilität und unterstützt Unternehmen auf ihrem Weg zum Dienstrad: „Willdienstrad hat im Frühjahr 2021 das in Deutschland so erfolgreiche Modell nach Österreich gebracht und bietet nun über eine moderne IT-Plattform ein Dienstrad-Leasingmodell 100 Prozent Made in Austria an. Durch steuerliche Erleichterungen, ein Förderprogramm und durch ein Gehaltsumwandlungsmodell ersparen sich diese rund ein Drittel an Kosten; und das bei 100-prozentiger Privatnutzung. Somit kommen die Mitarbeiter in den Genuss eines Dienstrades, das sie über 48 Monate liquiditätsschonend aus ihrem Bruttogehalt refinanzieren.“

Vom Umstieg aufs Rad, wann und wo immer es möglich ist, profitiert die gesamte Gesellschaft: CO2-Emissionen werden deutlich verringert, Menschen werden fitter und schließlich trägt jeder nicht gefahrene Autokilometer zur Verkehrsberuhigung bei, was schlussendlich die Lebensqualität aller positiv beeinträchtigen würde.

Fit durch die kalte Jahreszeit auf zwei Rädern

Es gibt kein falsches Wetter, um sich im Freien zu bewegen. Das gilt selbstverständlich auch fürs Radeln. Mit der richtigen Ausrüstung und ein paar Tricks lässt sich die eBike-Fahrt nämlich auch in den ungemütlicheren Monaten genießen und kann dazu beitragen, gesund und fit durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Radeln bringt den Kreislauf in Schwung, stärkt die Abwehrkräfte und baut Stress ab. Wer mit dem Elektrofahrrad unterwegs ist, dem gibt Heidemarie Paul, Marketing-Managerin von Bosch eBike Systems, noch einige Tipps mit auf den Weg.

Heidemarie Paul, Marketing Managerin bei Bosch Österreich
Heidemarie Paul, Marketing Managerin bei Bosch Österreich(c) Bosch

eBike winterfest machen

Sind Bremsen, Reifen und Beleuchtung auf Wintertauglichkeit und Sicherheit überprüft, steht dem Fahrspaß nichts im Wege. Denn eines vorweg: Über Regen und Spritzwasser muss sich der Radler keine Sorgen machen, das kann Motor, Akku und Bordcomputer nichts anhaben. Einzig der Akku möchte bei sehr kalten Temperaturen geschützt werden. Deshalb bietet sich für längere Fahrten bei Minusgraden ein Neoprenüberzug für den Akku an. Für den Akku gilt Ähnliches wie für den Radfahrer: Ist er am Ziel, möchte er am liebsten ins Warme. Der Akku sollte nach der Fahrt vom Fahrrad genommen und drinnen bei 15 bis 20 Grad gelagert werden. Gleiches gilt für in den Rahmen integrierte Akkus wie die Bosch PowerTube 625. Wird Schmutz wie Salz aus Spritzwasser, Matsch oder Schnee, der am Radl haften bleibt, gleich nach der Fahrt abgewaschen, kann er sich erst gar nicht festsetzen.

Sicherheit geht vor

In der dunklen Jahreszeit ist es besonders wichtig, dass Radler für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sind. Zusätzlich zur hellen Kleidung helfen Reflektoren, um auf sich aufmerksam zu machen. Vorausschauendes und vorsichtiges Fahren ist auf rutschigen Wegen oberstes Gebot. Abrupte Lenkbewegungen und scharfes Bremsen werden bei schwierigen Straßenverhältnissen grundsätzlich vermieden. Vor allem auf Schnee, Eis oder Laub gilt es, die Vorderradbremse dosiert einzusetzen und in Kurven am besten weder zu treten noch zu bremsen. Beim Anfahren und auf glattem Untergrund sollte man auf starke Motorunterstützung – beim Bosch-Antriebssystem etwa den Turbo-
Modus – verzichten. Sind die Bedingungen so unwirtlich, dass man das eBike schließlich doch einwintern möchte, einfach Akku und Display entfernen und trocken und bei Raumtemperatur lagern. Wichtig ist, dass der Akku dabei noch eine Ladekapazität zwischen 30 und 60 Prozent hat.

Weitere Informationen unter: www.bosch-ebike.com