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Das Rezept

Salat mit Schwein, gebackenem Kürbis, Apfel und Maronen

Kürbissalat
Kürbissalat(c) imago images/fotoknips
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Das Rezept stammt aus dem Buch „Vom Guten so viel“ von Diana Henry.

Zutaten: Für den Salat: 50 g Butter, 4 EL Olivenöl, ein halber TL gemahlener Zimt, ein halber TL gemahlener Ingwer, 1 kg Kürbis, Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle, 2 TL Zucker, 2 Bio-Äpfel, 100 g gegarte Maronen (z. B. vakuumverpackt), 100 g pikante Schweinswürste, 200 g gegarte Schweinebraten, 25 g Haselnusskerne (geröstet), 150 g Brunnenkresse oder Babyspinat. Für das Dressing: 1 ½ EL Aceto balsamico, 1 Klecks Dijonsenf, 4 EL natives Olivenöl extra, 3 EL Haselnussöl, Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle.

Zubereitung: Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. 25 g Butter in einem Topf zerlassen und anschließend 3 EL Olivenöl, Zimt und Ingwer hinzufügen. Die Kürbisspalten in einer Bratreine mit der Gewürzbutter übergießen und alles gut miteinander vermengen. Nach Geschmack salzen und pfeffern und mit der Hälfte des Zuckers bestreuen. Nun 25 Minuten im Ofen backen, bis der Kürbis weich und leicht karamellisiert ist. Dann alle Zutaten für das Dressing mit einem Quirl vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die übrig gebliebene Butter in einer großen Pfanne zergehen lassen und die Apfelscheiben darin gold-braun sautieren. Die Maronen hinzufügen, erhitzen und diese anschließend beiseitestellen. Das restliche Öl in den für die Gewürzbutter benutzten Topf gießen und die Schweinswürste darin braten, bis sie gar und angebräunt sind. Das Schweinefleisch (z. B. übrig gebliebener Schweinsbraten) hinzugeben, durcherhitzen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die warmen Kürbisspalten mit allen Salatzutaten vermengen und das Dressing darüberträufeln. (Quelle: Diana Henry)

Einkaufstipps von Eva Walisch


Bio-Fleisch vom Schwein „Bei Schweinefleisch bin ich zu keinen Kompromissen bereit“, schreibt Diana Henry in ihrem Kochbuch „Vom Guten so viel“ (siehe Rezept bzw. Buchtipp). Wo man gutes Bio-Fleisch herbekommt.

1. Juniperhof, Kraftgasse 5, 3105 St. Pölten, 0699 130 96 767, office@juniperhof.at, www.juniperhof.at

„Sauwohl, die Haltung. Saugut, das Produkt“, das ist das Motto am Juniperhof. Der Familienbetrieb beteiligt sich an der Erhaltung der Schweinerasse Turopolje – seit 2019 nach biologischen Richtlinien.

2. Pur Naturhof, Präbachweg 322, 8063 Eggersdorf, www.purnaturhof.at

Der Pur Naturhof in Eggersdorf bei Graz hat sich auf ökologische Haltung von Freilandschweinen spezialisiert. Heuer wurden sie dafür mit dem steirischen Bio-Award 2021 ausgezeichnet.

3. Biohof Hubicek, Ortsstraße 36, 2294 Breitensee, info@biohof-hubicek.at, www.biohof-hubicek.at

Das Mangaliza-Schwein (eine alte ungarische Schweinerasse) und das Schwäbisch-Hällische Landschwein werden am Biohof Hubicek gehalten.

Buchtipp von Eva Walisch

Vom Guten so viel. Die genussvolle Kunst des Haushaltens entdecken.

Diana Henry, Verlag
Ars Vivendi, 320 Seiten, 34,90 Euro

Lebensmittel zu verschwenden, ist für Autorin Diana Henry keine Option. In ihrem neuen Buch „Vom Guten so viel“ zeigt die Britin, wie man die Verschwendung von Essen minimiert und dabei gleichzeitig genießen kann. Die Vielfalt von Rezepten reicht von Sizilien bis Schweden und von Irland bis Iran (darunter auch das Rezept oben). Dabei liegt Henry Saisonalität besonders am Herzen. Die Gerichte erfordern nicht viel Erfahrung und laden dazu ein, mit übrig gebliebenen Lebensmitteln zu experimentieren.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.10.2021)