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Theater Akzent

So innovativ kann Oper heute sein – mit Text von Goethe

Szenenfoto „Proserpina“ im Theater Akzent.
Szenenfoto „Proserpina“ im Theater Akzent.Kalinka Photo/Theater Akzent
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Wolfgang Rihms Monodram „Proserpina“ im Theater Akzent.

Die Welt des Musiktheaters steht kopf: Auf der Bühne weder Kulissen noch eine Protagonistin, bloß eine leicht transparente Leinwand, dahinter lässt sich ein Orchester erahnen: Kopftheater mit Live-musik, als Tonfilm verpackt. In den Projektionen wird ein antiker Mythos auf aktuelle Tauglichkeit abgeklopft. Das Libretto ist vom Dichterfürsten und Geheimrat, die brillante Musik vom wichtigsten lebenden deutschen Komponisten.

Die Vorgeschichte könnte einem Dreigroschenroman entstammen: Eine junge Frau wird entführt und gegen den Willen der Eltern zwangsverheiratet, in eine fremde Welt verpflanzt. Sie wehrt sich, revoltiert. Der Weg der Selbstfindung ist steinig, voll von Gefahren und Enttäuschungen, schließlich unmöglich. Happy End daher leider ausgeschlossen.