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Leitartikel

Eine mutlose Politik beschert der Gesellschaft Kollektivstrafen

Archivbild: Einkaufen nach dem Ende des harten Lockdowns auf der Wiener Mariahilfer Straße Februar. Nun wird hinter vorgehaltener Regierungshand wieder über ähnlich harte Maßnahmen, wie vergangenen Herbst und Winter, geredet.
Archivbild: Einkaufen nach dem Ende des harten Lockdowns auf der Wiener Mariahilfer Straße im Februar. Nun wird hinter vorgehaltener Regierungshand wieder über ähnlich harte Maßnahmen, wie vergangenen Herbst und Winter, geredet.(c) ALEX HALADA / AFP / picturedesk.com
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Die Covidzahlen explodieren, eine Vollbremsung namens Lockdown – und zwar für alle – wird immer wahrscheinlicher. Das müsste nicht so sein.

Wenn zwei in der Klasse schwätzen, mussten früher alle Liegestütze machen. Kollektive Strafen sind heute verboten. Was in Sachen Coronabekämpfung ansteht, erinnert aber daran. Hinter vorgehaltener Regierungshand wird wieder darüber geredet: der Lockdown für alle.

Angesichts der davongaloppierenden Coronazahlen bleibt bald auch nichts anderes übrig. Die Vollbremsung für alle wird notwendig, weil vorher beim Impfen nicht Vollgas gegeben wurde. Selbst wenn noch viele bisher Impfunwillige überraschend ihre Meinung änderten, die nötige Immunität würde nicht rechtzeitig erreicht. Die vierte Welle baut sich in atemberaubender Geschwindigkeit auf.