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Zwischentöne

Domingo. Oder: Die Kunst der Legendenbildung zu Lebzeiten

Plácido Domingo
Plácido DomingoAPA/AFP/JORGE GUERRERO
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Mehr als ein halbes Jahrhundert hat Plácido Domingo das internationale Opernleben geprägt. Zweimal beglückt er seine Fans noch in Wien.

Irgendwann heißt es Abschied nehmen. Am Freitag dieser Woche wird Plácido Domingo noch einmal in einer szenischen Produktion auf der Staatsopernbühne stehen. Und genau heute in einer Woche, am 15. November, gibt es noch eine „Noche espanola“ mit dem Publikumsliebling. Das ist eine charmante Geste, denn Musik aus Zarzuelas, dieser spanischen Mischform aus Operette und Oper, stand ja ganz am Anfang der Laufbahn dieses Künstlers.

Da war er zuerst einmal Zuhörer und Zuschauer, denn seine Eltern tingelten beide als Zarzuela-Sänger durch Mexiko. Hinter den Kulissen sammelte der später weltberühmte Sohn erstmals Theaterluft, jene Luft, die er zum Leben brauchen würde. Das wusste er offenbar schon als Kind. Jedenfalls stand er bereits als Teenager in Mexiko selbst auf der Bühne.