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Im Gespräch

Zwölf Töne und Schrammelklang

Auch die Zeit der Pandemie war für den Komponisten und Kulturphilosophen Bischof fruchtbar.Privat
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Rainer Bischof bringt die Ästhetik der Schönberg-Schule und die Musiktradition seiner Heimatstadt unter einen Hut. Auch im Lockdown blieb er höchst aktiv.

Unterkriegen lässt sich ein Rainer Bischof nicht: „Das lernt jeder Künstler, mit Kränkungen oder Zurückweisungen umzugehen“, sagt der Wiener Komponist. „Ich war ja auch immer stolz auf meine Feinde!“ Viel Feind, viel Ehr', heißt es. Dem Sprichwort stimmt Bischof zu: „Feinde bringen einen weiter!“ In diesem Sinn war auch die für viele so niederschmetternde Zeit der „Lockdowns“ in der Pandemie für ihn zunächst vor allem ein Motor der Kreativität. „Vom Schöpferischen her betrachtet,“ sagt er, „war das erstaunlich: Ich habe so viel gearbeitet wie noch nie.“