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Energie

Ökostrom: EU fordert mehr Wettbewerb in Österreich

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Die Kölnbreinsperre in Kärnten, die zur Kraftwerkgsgruppe Malt-Reißeck gehört.(c) Imago/PantherMedia/Reinhard Hassler
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Österreich muss das Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) nachbessern. Brüssel fordert mehr Auktionen und heimisches Fördergeld auch für Projekte im Ausland.

Wien. Siebenundzwanzig Stunden im Zug hatte Österreichs Umweltministerin Leonore Gewessler hinter sich, als sie in der Nacht auf Montag zum Finale der Weltklimakonferenz in Glasgow ankam. Die „Klima-Reise“ der Grün-Politikerin wurde vom Boulevard begeistert gecovert. Über den sechsstündigen Zwischenstopp in Brüssel war darin nichts zu lesen. Dabei könnte der für Österreich – und das Klima – entscheidender sein.

Am Programm stand eine Unterredung der Ministerin mit EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Der Anlass war wenig erfreulich: Wie „Die Presse“ erfahren hat, ist die EU-Kommission mit Österreichs Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) in seiner bisherigen Form nicht einverstanden und fordert Erklärungen, die die Ministerin nun auch persönlich liefern wollte. Trotz guten Gesprächsklimas dürfte das nur teilweise geglückt sein. Österreich wird sein EAG wohl novellieren müssen. Damit wackelt der Fahrplan zum großen Ökostrom-Ausbau erneut.