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Comeback

Endlich dribbeln Basketballerinnen wieder für Österreich

Anja Fuchs-Robetin war auch schon beim letzten Pflichtspiel 2014 dabei.
Anja Fuchs-Robetin war auch schon beim letzten Pflichtspiel 2014 dabei.(c) GEPA pictures
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Sieben Jahre lang gab es kein Frauen-Nationalteam, nun startet es in die EM-Qualifikation – und gibt Vorbilder und Perspektiven.

Wien. Basketballerinnen in Österreich mussten sich in frustrierender Geduld üben. Sieben Jahre lang durften sie ihr Land nicht auf höchster Ebene vertreten, denn es gab schlicht kein Nationalteam für sie. Ein grobes Versäumnis, das der heimische Verband (ÖBV) erst 2019 mit der Bestellung einer neuen Führung behob. Im Juni hatten die ÖBV-Frauen in vier Testspielen ihre ersten internationalen Auftritte seit 2014. Heute (ab 19.30 Uhr, ORF Sport+) erfolgt in Dänemark der Auftakt in die erste EM-Qualifikation seit 22 Jahren.

„Gesellschaftlichen Wahnsinn“ nennt ÖBV-Geschäftsführer Johannes Wiesmann die Gleichgültigkeit seiner Vorgänger gegenüber dem Frauen-Nationalteam. Dass die finanziellen Mittel nicht ausgereicht hätten, lässt er nicht gelten. „Wirtschaftlich nicht verständlich. Jeder einzelne Euro ist bei den Frauen mehr wert als bei den Männern, weil die Gegebenheiten völlig unterschiedlich sind.“