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Pizzicato

Kurz ist weg

Viele Menschen vermissen Sebastian Kurz, den Kanzler der Herzen. Zuletzt wurde er in Dublin und auf einem Flug in die USA gesichtet.

Für einen Aufenthalt in Dublin gibt es eigentlich nur zwei Gründe. Der eine ist: Man ist jung und macht eine ausgedehnte Pub-Tour. Nur so jung ist Sebastian Kurz dann auch wieder nicht mehr (und die intellektuellere Variante, die 24-Stunden-Tour auf den Spuren von James Joyce' „Ulysses“, wird er sich wohl auch nicht angetan haben). Der andere ist: In Dublin haben diese smarten US-Start-up-Konzerne ihren Europa-Anker ausgeworfen. Gut möglich also, dass Sebastian Kurz bald zur Gänze irgendwo im Silicon Valley verschwindet.

Zu Hause läuft die Bundesländertour nämlich auch nicht so rund. Die Tiroler täuschen irgendwelche Gemeinderatswahlen vor, um sich nicht mit ihm treffen zu müssen. Und die Vorarlberger machen auf Silicon Valley, also reine Internet-Meetings. Die einzige Chance auf einen halbwegs freundlichen Empfang hat er wahrscheinlich im Burgenland. Denn bevor sich Hans Peter Doskozil mit Pamela Rendi-Wagner trifft, trifft er sich lieber mit Kurz.

Vielleicht sollte Sebastian Kurz aber doch noch die Odysseus-Tour in Dublin machen. Der ist nämlich letztlich, nach vielen Umwegen und Irrfahrten, wieder zurückgekehrt. (oli)

Reaktionen an: oliver.pink@diepresse.com