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Wie die Skigebiete klimaneutral werden wollen

Hintertuxer Gletscher
Am Hintertuxer Gletscher wurde am Donnerstag ein Pilotprojekt präsentiert, das die Pistenpräparierung durch synthetischen Treibstoff klimaneutral machen soll.(c) Getty Images (mbbirdy)
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Der Klimawandel treibt auch die Seilbahnbetreiber um. Mit Windrädern und synthetischem Treibstoff wollen Skigebiete emissionsfrei werden. Der Weg ist noch ein weiter.

Die Branche kämpft um ihr Image. Nachdem sich das Coronavirus im vergangenen Jahr von Ischgl aus über halb Europa ausbreitete, wurde der Seilbahnwirtschaft mit ihrer eher rauen Gangart vielfach Profitgier nachgesagt – was sich nicht unbedingt positiv für das Image der Branche auswirkte. Der Wintertourismus hat aber auch mit einem anderen, viel grundsätzlicheren Problem zu kämpfen: dem Klimawandel.

Einerseits setzt die Erderwärmung vor allem den niedrig gelegenen Skigebieten immer mehr zu – bei zu hohen Temperaturen kann nicht einmal künstlich beschneit werden – andererseits wirkt der enorme Energieaufwand, den die Seilbahnbetreiber jährlich für das Skispektakel betreiben, in Zeiten von alarmistischen Klimaprognosen fast ein wenig aus der Zeit gefallen. Zwar legten die Umsätze des heimischen Wintertourismus in den zehn Jahren vor der Coronakrise um knapp 50 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro zu – das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Branche dem strukturellen Wandel dringend anpassen muss.