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Quotendiskussion

Frauen erhalten ein Viertel der Filmförderung

Dreharbeiten TV-Serie Vorstadtweiber, 5. Staffel
Die Regisseurin Mirjam Unger (hier bei den Dreharbeiten zur ORF-Serie "Vorstadtweiber") ist für eine "Quote auf Zeit", um die Entwicklung zu beschleunigen. Auch sie ist im Oktober aus dem Regieverband ausgetreten.Robert Newald / picturedesk.com
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Der Frauenanteil im österreichischen Film steigt – aber er steigt langsam. Die teureren Produktionen sind besonders von Männern dominiert. Die Quote, die das ändern soll, ist schon beschlossen. Sie spaltet die Regiebranche.

„Braucht Film Quote?“ Am Donnerstag schienen sich im Wiener Filmquartier darüber alle einig zu sein. Das Österreichische Filminstitut, der größte Fördergeber im Film- und Serienbereich (nach dem ORF), und die Universität Innsbruck hatten zu einem „Branchen-Talk“ und zur Präsentation des neuen „Film Gender Report“ geladen. Dieser schlüsselt auf, wie viel Fördergeld von 2017 bis 2019 an Filmemacherinnen ging: nicht viel mehr als in den Jahren davor. Die heuer beschlossene Quote in der Filmförderung soll das ändern – doch so einstimmig, wie sie hier begrüßt wurde, wird die Sache in der Branche nicht gesehen.

1. Was sagen die Zahlen: Wie viel Fördergeld bekommen Filmemacherinnen?