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Gon-Gründerin und Designerin Christina Steiner
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Wiener Modelabel

Christina Steiner eröffnet Store im Herzen Wiens

Zur Feier von zehn Jahren ihres Modelabels Gon eröffnet Christina Steiner einen eigenen Shop, der alles, nur nicht normal, sein will.

Abstrakte Blüten, an klassische Seidencarrés erinnernde Motive, flächige Mustermixe: An die zehn Prints zählt die Frühjahrskollektion, die Christina Steiner für ihr Label Gon zur Gänze selbst entworfen hat. Mit ihrer Brand ist die Absolventin der „Angewandten“ bekannt für derlei auffällige Musterungen und Drucke, die etwa auch Burgschauspielerin Mavie Hörbiger als Freundin der Marke und Lookbook-Model schätzt. Je nach Print ­­– und Betrachterin – bieten sich Assoziationen zu maschinellen Grafiken, Tapeten der Siebzigerjahre, Notizbuchkritzeleien, abstrakten Gemälden oder dem Logomania-Trend an. Für Steiner ist jede Kollektion eine formale Spielwiese. Seit zehn Jahren arbeitet sie als Designerin, nun hat sie den ersten eigenen Shop eröffnet.

„Ich wollte keinen normalen Shop, Einkaufen ist oft so negativ behaftet.“

Christina Steiner

„Eigentlich war das überhaupt nicht mein Plan“, so die Label-Gründerin. „Ich habe dort, im Ersten, meinen Pop-up-Store veranstaltet. Die Räumlichkeiten wurden mir hinterher angeboten. Erst dann habe ich mir überlegt, was ich daraus machen könnte.“ Der Verkauf stand dabei nicht im Vordergrund: „Ich wollte keinen normalen Shop, auch weil ich das Gefühl habe, dass Einkaufen für viele Menschen so negativ behaftet ist.“
Was macht einen nicht normalen Shop aus? Zunächst einmal kommt er ganz ohne herkömmliche Möbelstücke aus. „Ich habe mir überlegt, was für ein Geschäft unverzichtbar ist. Spiegel, eine Umkleide, etwas, wo man Kleider aufhängen kann . . . Dann habe ich nach Künstlerinnen und Künstlern gesucht, die in diese Richtung arbeiten.“ Das Ergebnis: ein transdisziplinärer Raum, der ebenso Galerie sein könnte wie Modeboutique.