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Coronavirus

Blümel plant Hilfen für "besonders betroffene Betriebe"

imago images/Hans Lucas
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Das linke Momentum Institut rechnet aufgrund der geplanten Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte mit täglichen Kosten von 41 Millionen Euro.

Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) kündigt angesichts der geplanten Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte zur Eindämmung der Coronapandemie weitere Wirtschaftshilfen an. "Bis Jahresende laufen etwa noch der Verlustersatz, Garantien oder auch die Kurzarbeit.

Durch die aktuell notwendigen Verschärfungen wird es darüber hinaus weitere Hilfen für besonders betroffene Betriebe brauchen", sagte Blümel in einer Aussendung am Samstag. Das linke Momentum Institut rechnet mit täglichen Kosten von 41 Millionen Euro.

Berechnet wurde die Zahl laut Momentum angesichts der Erfahrungswerte aus dem zweiten Lockdown im Vorjahr, bereinigt um die Zahl der Ungeimpften. Ein "harter Lockdown" für alle - also auch für Geimpfte und Genesene - würde demnach 117 Millionen Euro pro Tag bedeuten.

"Schon wieder wurde der Sommer verschlafen, anstatt sich auf die Welle im Herbst vorzubereiten", kritisiert Momentum-Chefökonom Oliver Picek in einer Aussendung. Er fordert eine Impfpflicht, "damit sich Lockdowns nicht wie letztes Jahr monatelang hinziehen".

 

(APA)