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Bald wird hier die Punschhütte der Österr. Muskelforschung stehen, in der Eva Pfeiffer (l.) und Marina Picek seit vielen Jahren ehrenamtlich ausschenken.
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Punsch

Und ewig lockt der Punsch

Auch die berühmten Heißgetränk-Stände öffnen nach der Pause – die wichtigste Einnahmequelle für viele Karitative. Was ist nur dran am Punsch, dass er in die dunkle Kälte lockt?

Es herrscht vorweihnachtliches Getümmel in der Stadt. Der klebrige Geruch von zuckersüßen Verführungen und, natürlich, auch alkoholhaltigen Heißgetränken liegt in der kalten Novemberluft. Das kann nur eines bedeuten: Hoch die Tassen, die Punschsaison beginnt.

Neben den Weihnachtsmärkten öffnet auch so manche karitative Organisation ihre Hüttentür, um das heiße Wintergetränk gegen freie Spende anzubieten – für viele von ihnen die wichtigste Einnahmequelle des Jahres. Denn das Punschen ist beliebt, trotz Kälte, Dunkelheit und Gedränge. Oder gerade deswegen?

Im Gespräch mit der „Presse am Sonntag“ erzählen drei Organisationen von der Arbeit für den guten Zweck, von freiwilligen Helfern und ihrer Motivation – und eine Psychologin versucht zu ergründen, welcher Zauber den Punsch umgibt und den Organisationen so zahlreiche Spenden einbringt.