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Ende des Klimagipfels

Klima-Kompromisse: Der magere Deal von Glasgow

Die Aktivisten waren auch nach dem Ende der 26. Auflage der Klimakonferenz nicht zufrieden.
Die Aktivisten waren auch nach dem Ende der 26. Auflage der Klimakonferenz nicht zufrieden.PAUL ELLIS / AFP / picturedesk.c
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Etwas mehr Geld, etwas weniger Kohle und ein CO2-Markt: Die COP26 bringt keinen Durchbruch, aber viele kleine Fortschritte. Die Länder wollen ihre Klimaziele öfter nachbessern. Wichtiger ist, dass sie sie auch einhalten (können).

Am Ende ging es wieder einmal nur um die Kohle. Und das im doppelten Sinn. Bis zum späten Samstagnachmittag rangen die Delegierten von knapp 200 Staaten auf der 26. Klimaschutzkonferenz in Glasgow um jede Zeile im lange erwarteten Schlussdokument. Größte Streitpunkte waren die Fragen, ob die Welt irgendwann auf fossile Energie verzichten kann und wie viel Kapital die reichen Staaten aufbringen werden, um den ärmeren Ländern dabei zu helfen, effektive Klimaschutzmaßnahmen zu finanzieren und sie für entstandene Schäden zu kompensieren. Unabhängig von den finalen Formulierungen stand eines bereits vorab fest: Auch diese UN-Klimakonferenz wird die Welt nicht auf sicheren Kurs in Richtung 1,5-Grad-Ziel bringen – aber sie liefert immerhin eine Reihe an kleinen Erfolgen.