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Let´s make money

Diese vier Aktien sollten das Schreckgespenst der Inflation besiegen helfen

Die Inflation ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart.
Die Inflation ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart.
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Eine ungeschminkte Inflationsberechnung zeigt, wie Ersparnisse nun mit jedem Tag davonschmelzen. Diese drei Aktien sollten beim Vermögensaufbau helfen. Und ein viertes, spekulatives Papier könnte beizeiten geradezu hochspringen.

In dem 1992 erschienenen Studioalbum „Love Symbol“ des 2016 verstorbenen US-Ausnahmemusikers Prince findet sich unter anderem der vom Reggae beeinflusste Song „Blue Light“. Beunruhigt darüber, dass seine Partnerin die Lust am Abenteuer im Bett verloren hat, zeichnet die Hauptfigur ein ironisch-düsteres Szenario, was er denn von der Zukunft überhaupt noch zu erwarten habe: „I'll be 117, U'll be still sayin' − ,Baby, not 2night.'“

Bei der Reform des österreichischen Kapitalmarkts könnte es uns ähnlich ergehen. Viele werden sie nicht mehr erleben. Denn selbst wenn sie heute initiiert würde, bräuchte es Jahre, bis sie wirksam würde. Und zumindest eine Generation, bis sich eine breitere Kapitalmarktkultur entwickelt hat.

Es handelt sich beim Kapitalmarkt wohlgemerkt nicht um einen Fetisch. Es geht darum, dass der Einzelne und die Volkswirtschaft aus dem Geld mehr machen könnten. Das zeigen die USA, aber auch etwa - das wohlgemerkt sozialistisch geprägte - Schweden.

Letztlich geht es schlicht um Wohlstand. Und dabei nicht mehr nur um Vermögensaufbau, sondern ganz aktuell ebenso um Strategien gegen den Vermögensschwund. Die Mischung aus Coronahilfsprogrammen, hohen Energiepreisen, Produktions- und Lieferengpässen sowie chronisch gewordener ultralockerer Geldpolitik der Notenbanken, die nun mit dem epochalen Investitionsbedarf in den Klimaschutz das nächste Argument für die Beibehaltung dieser Geldpolitik zu finden scheinen, obwohl es ihnen vor allem um die Rettung der hoch verschuldeten Staaten geht, hat eine solche Inflation hervorgebracht, wie sie selbst ältere Semester nicht kennen.

Die Auswirkungen eindringlich auf den Punkt gebracht hat dieser Tage Franz Gasselsberger, Chef der Oberbank, im Interview mit der „Presse“: „Sorgen machen mir ihre (der Inflation, Anm.) Folgen für Anleger: Der Realwertverlust der Einlagen ist gewaltig“, sagte er: „Wenn wir eine Inflation von vier Prozent annehmen, verliert das Vermögen in fünf Jahren 20 Prozent an Wert. Das ist schlimm. Das muss man den Leuten ungeschminkt sagen. Geld am Konto zu lassen ist keine Anlagestrategie. Da muss man sich was überlegen.“ Er habe sich diesbezüglich bei der Steuerreform mehr erwartet, sagte er weiter: „Zum Beispiel die Behaltefrist, also dass Gewinne steuerfrei sind, wenn man Aktien eine gewisse Zeit hält. Das hätte nicht viel gekostet, wäre aber symbolträchtig gewesen.“

Wer nicht darauf warten will, bis sich hier vielleicht doch zu Lebzeiten noch etwas tut, kann natürlich auch unter den gegebenen Umständen sein Vermögen sichern und aufbauen. Diese vier Aktien bieten sich dafür an.