Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Snowboard

Anna Gasser: „Snowboarden ist Freiheit“

Die vergangenen Jahre teilte Anna Gasser Zeit und Energie auf Wettbewerbe und Filmdreh auf. Nun ist sie froh, dass sie sich „nur“ auf Olympia vorbereitet.
Die vergangenen Jahre teilte Anna Gasser Zeit und Energie auf Wettbewerbe und Filmdreh auf. Nun ist sie froh, dass sie sich „nur“ auf Olympia vorbereitet.Die Presse/Clemens Fabry
  • Drucken

Mit ihrem atypischen Weg zu Olympiagold möchte Anna Gasser inspirieren. Wie Leistungssport ein Lebensgefühl verändert und warum sie sorgenvoll in die Zukunft ihres Sports blickt.

Am Donnerstag feierte die Dokumentation „The Spark Within“ über Sie Premiere. Welche Message möchten Sie darin vermitteln?

Anna Gasser: Ich hoffe, dass der Film inspiriert und motiviert. Meine Anfänge waren sehr untypisch, ich habe mich erst sehr spät für diesen Weg entschieden. Das zeigt, dass es nie zu spät ist. Speziell Frauen möchte ich die Message mitgeben, dass es keine Grenzen gibt, dass man sie verschieben kann, wenn man daran glaubt.

Ein solcher Film stellt die Frage nach der Grenze zwischen privat und öffentlich. Wie streng müssen Sie angesichts Ihrer Bekanntheit dazwischen trennen?

Da ist kein großer Unterschied, ich zeige mich privat und öffentlich sehr ähnlich. Ein Anreiz vom Film war, mich von einer anderen Seite zu zeigen. Man kennt mich, seit ich gut im Sport bin, aber nicht den Weg dorthin, der nicht immer leicht war. Ich bin nicht nur die positive, glückliche Person, sondern habe auch andere Facetten. Es gibt diese Szenen, in denen meine chaotische Art zu sehen ist oder über Essgewohnheiten gesprochen wird. Die sind ein bisschen hart, aber im Grunde ehrlich und authentisch. Am Ende zeichnet eben auch Negatives Menschen aus.

Wie hat der steile Aufstieg ins Rampenlicht Ihr Leben verändert?