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Eigentum

Wer Haus nicht nutzt, verliert es leichter

Clemens Fabry
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Hälfteeigentum der Frau wurde an Mann übertragen.

Wien. Wenn sich der Oberste Gerichtshof (OGH) über Eingaben ärgert, dann artikuliert er das zuweilen auch offen. Das Rechtsmittel der Frau sei neuerlich „sprachlich und inhaltlich teilweise schwer verständlich“. Und es widerspreche den Vorgaben, laut denen man „ohne Weitläufigkeiten“ darzulegen habe, worauf man rechtlich hinauswolle. Was die Frau aber sichtlich stört: Ihr fünfzigprozentiger Miteigentumsanteil an dem früher als Ehewohnung genutzten Haus war dem Mann übertragen worden.