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Gastbeitrag

Wo die Sorge um die Zukunft ihren Sitz haben soll

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Das International Sustainability Standards Board wird in Frankfurt Richtlinien für die Nachhaltigkeitsberichterstattung entwickeln.

Wien. Das Thema ESG (kurz für Environment, Social, Governance) ist in aller Munde. Spätestens bei der Berichterstattung zu den Nachhaltigkeitsthemen wird das Thema ESG für viele Unternehmen relevant. Die EU-rechtlichen Vorgaben dazu, welche in der sogenannten Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU-Kommission zum Ausdruck kommen, sollen EU-weite Standards zur Nachhaltigkeitsberichterstattung schaffen, um größere Transparenz und Vergleichbarkeit zwischen den Unternehmen zu gewährleisten. Die Verordnung ist bis Dezember 2022 in nationales Recht umzusetzen und ab dem Geschäftsjahr 2023 von rund 2000 Unternehmen in Österreich verpflichtend anzuwenden. CSRD ist jedoch erst der Anfang der Berichtspflichten, die in Zukunft auf Unternehmen zukommen könnten. Das wurde spätestens in der soeben abgeschlossenen Welt-Klimakonferenz in Glasgow klar, wo mit Frankfurt der neue Sitz des International Sustainability Standards Board (kurz ISSB) bekannt gegeben wurde. Das ISSB wird die Aufgabe haben, globale Mindeststandards im Bereich der finanziellen Nachhaltigkeitsberichterstattung (IFRS Sustainability Disclosure Standards, kurz IFRS SDS) zu erstellen. Die Idee der Errichtung dieses Gremiums ist nicht völlig neu, der Fortschritt des Prozesses erreichte jedoch mit der Konkretisierung des Standorts einen neuen Meilenstein.

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