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Möbeldesign

Regale: Wand- und andere Erscheinungen

Das Regal ist das Skelett. All das, was man auf ihm abstellt, ist der Körper. So gelingen die schönsten Wanderscheinungen.

Zeig, was du kannst. Und zeig gleichzeitig, wie du es machst. Regale als Mini-Architekturen sind dann meist doch etwas selbsterkärender und nachvollziehbarer als ganze Häuser. Doch selbst diese offenbaren inzwischen gern ihre inneren, auch physikalischen Zusammenhänge. Spätestens seitdem Renzo Piano und Richard Rogers das salonfähig gemacht haben, beim Centre Georges Pompidou in Paris. Das „Mecano“-Regalsytem von Diesel Living etwa exponiert seine konstruktive Logik auch bewusst: Verbindungen und Löcher, viel mehr braucht es nicht, um zum architektonischen Gerüst zu werden für all das, was man sonst nirgendwo untergebracht hat.

Gesammelte Werke

Das Regal spielt mit der industriellen Analogie: Schließlich ist Lagerlogistik auch eine Aufgabe von Wohnräumen. Regale sind nun einmal die Sammelstelle für alles, was zu wertvoll und wichtig erscheint, als dass man es einfach so in Kisten verschwinden lassen könnte. Die natürlich erst recht Regale bräuchten, in denen sie sich stapeln dürfen. Das Nötige und das Unnötige sind im Regal gern nahe Nachbarn.