Gastkommentar

Wie Klima und Geschlecht zusammenhängen

(c) Peter Kufner
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Warum Investitionen in Frauen und ihre Ideen langfristig auch sinnvoll für den Klimaschutz und ein gutes Geschäft sind.

Frauen stellen 43 Prozent der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte in den Entwicklungsländern, erhalten aber lediglich rund sieben Prozent der Investitionen in diesen Sektor. Der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen zufolge könnten die landwirtschaftlichen Erträge um bis zu 30 Prozent gesteigert werden, wenn mehr Investitionen an Frauen in der Landwirtschaft fließen würden – fast genug, um den bis 2030 erwarteten Produktionsrückgang aufgrund des Klimawandels auszugleichen.

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Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie eng Klima und Gender miteinander verknüpft sind. Der Lebensunterhalt von Frauen hängt oft von Wäldern, Flüssen, Seen und Ozeanen ab, und ihr Wissen über diese Ressourcen könnte eine treibende Kraft hinter den Bemühungen um deren Erhalt sein. Zugleich sind Frauen stärker vom Klimawandel betroffen als Männer, weil sie tendenziell ärmer sind und oft nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um sich von Überschwemmungen, Hitzewellen oder Waldbränden zu erholen.

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