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Studie

Konsumenten bleiben Onlinehandel treu

Website Zalando
Der Onlinehändler Zalando wirbt mit kostenlosem Rückversand. Kleinere heimische Onlinehops können sich das kaum leisten.(c) imago/Eibner (imago stock&people)
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Corona hat das Einkaufsverhalten nachhaltig verändert. Fast zwei Drittel kaufen monatlich im Internet, vor allem Medikamente aus der Onlineapotheke boomen.

Die Pandemie schien für viele schon überwunden. Überall dort, wo brüchige Lieferketten und der Mangel an Rohstoffen den Händlern keinen Strich durch die Rechnung machen, sind die Warenlager inzwischen wieder gut gefüllt. Genau rechtzeitig, würde man meinen – das Weihnachtsgeschäft, das die Kassen der Händler kräftig klingeln lässt, steht vor der Tür. Wäre da nicht dieses Virus, das sich ausgerechnet vor den konsumstärksten Wochen des Jahres mit geballter Wucht zurückmeldet. Eine aktuelle Studie der KMU Forschung Austria prognostiziert den Händlern im diesjährigen Weihnachtsgeschäft rund 20 Prozent weniger Umsatz als in einem gewöhnlichen Jahr und zehn bis zwölf Prozent weniger als 2020.

Die Handelsvertreter reagierten auf die neuen Einschränkungen für Ungeimpfte mit alarmistischen Prognosen zu Rekordumsatzverlusten, die einen glauben machen können, dass wir uns schon wieder in einem Total-Lockdown befinden – inklusive geschlossenem Onlinehandel.