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1. Platz:

Bechtle GmbH zu jeder Zeit voll ausgelastet

Bechtle-Geschäftsführer Robert Absenger verzeichnet ein überdurchschnittliches Wachstum.(C) Bechtle
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Umsatz ab 10 Mio. Euro. Systemintegrator und IT-Service-Anbieter steigert Umsatz erneut.

Das Bechtle IT-Systemhaus Österreich ist Profi rund um die IT-Infrastruktur. Zu den Kunden zählen der gehobene Mittelstand, der Enterprise-Bereich sowie auch die öffentliche Verwaltung. Neben der Zentrale in Wien hat die Bechtle GmbH österreichweit mehrere Standorte. Gleichzeitig gehört man zur Bechtle-Gruppe, die ihren Hauptsitz in Neckarsulm in Deutschland hat. 2020 agierte Robert Absenger als alleiniger Geschäftsführer. Seit heuer verstärkt Vertriebsleiter Robert Öfferl die Geschäftsführung.

 

Anhaltender Erfolgskurs

Die Coronapandemie konnte den Erfolgskurs nicht bremsen. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete die Bechtle GmbH knapp unter 140 Millionen Euro. Das entspricht einem überdurchschnittlichen Umsatzwachstum von rund 14 Prozent. Die Gründe sind vielfältig. Einerseits, weil man aus dem Jahr 2019 gute Projekte ins Geschäftsjahr 2020 mitnahm, und andererseits, weil der Digitalisierungsschub, der durch die Coronakrise ausgelöst wurde, ins Geschäftsfeld der Bechtle GmbH spielte. Das IT-Systemhaus ist neben dem klassischen Portfolio vor allem in den speziell fokussierten Bereichen Managed Services, IT-Security, Cloud und Modern Workplace massiv gewachsen. Das zeigt sich am Beispiel von Home-Office. So bietet das Unternehmen im Bereich Managed Services First Level Support für Remote Work an, und auch die IT-Security findet im Zusammenhang mit dem Home-Office eine neue Nische und große Nachfrage.

Bei den Kunden gab es in manchen Bereichen coronabedingt Rückgänge. Das glich sich aus, indem vor allem der Anteil an Auftraggebern aus der öffentlichen Verwaltung sowie dem Pharma- und Healthcare-Sektor anstieg.

 

Guter Umgang mit Mitarbeitern

Während viele Branchen zu Inaktivität verurteilt wurden, hatte Bechtle mit Ausnahme einer kurzen Phase zu Beginn des Lockdowns im Frühjahr alle Hände voll zu tun. Da hat es sich als richtig erwiesen, dass die Geschäftsführung von der Möglichkeit der Kurzarbeit bewusst keinen Gebrauch gemacht hat. Im Gegenzug darf das Management mit sehr loyalen Mitarbeitern und einem zusammengeschweißten Team rechnen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.11.2021)