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Sonderpreis

Markas GmbH sieht Vielfalt als große Stärke

Markas Österreich gibt rund 30 Menschen mit Behinderung eine Anstellung – Geschäftsführerin Gerlinde Tröstl liegen Fairness und Chancengerechtigkeit am Herzen.(C) Markas
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Sonderpreis. Für Markas ist Inklusion eine Win-win-Situation. Diverse Teams sind erfolgreicher, Produktivität steigt, Krankenstandstage sinken – das ist Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz.

Von der Reinigung bis zur Verpflegung und vom Housekeeping bis zur Logistik – für all diese Dienstleistungen steht die Markas GmbH. Vor mehr als 30 Jahren begann die Geschichte des Familienunternehmens in Bozen. Heute ist Markas in Italien, Österreich, Deutschland und Rumänien vertreten. Bei Markas Österreich sind mehr als 2000 Mitarbeiter beschäftigt, davon 28 Menschen mit Behinderung – in den Bereichen Reinigung, Küche und Bettenaufbereitung.

Inklusion ist in der gesamten Gruppe ein großes Thema, aber Markas Österreich nimmt eine Vorreiterrolle ein. Geschäftsführerin Gerlinde Tröstl gab den Anstoß zur Inklusion. „Wir können durch unsere Offensive auf hoch motivierte Arbeitskräfte zugreifen, die im Gegenzug selbst für ihr Einkommen sorgen können und sich somit selbst erhalten können.“ Man analysierte, welcher Job zu welcher Person passt und wie sich Aufgaben und Tätigkeitsbereiche adaptieren lassen, um sie für die Mitarbeiter mit Behinderung anzupassen. Es wurde eine eigene Inklusionsbeauftragte eingesetzt, bei der alle Fäden zu den Themen Inklusion und Diversität zusammenlaufen. „Ein Schritt, um die Wichtigkeit des Projekts nach innen und außen zu verdeutlichen“, sagt Tröstl.

Fairness und Chancengerechtigkeit sind bei Markas seit jeher ein Anliegen. „Es ist typisch für unsere Branche, dass unsere Belegschaft sehr divers ist – wir sehen diese Vielfalt als eine große Stärke.“ Markas arbeitet intensiv daran, Barrieren abzubauen und Menschen mit Behinderung dabei zu unterstützen, sich ein eigenständiges und unabhängiges Leben zu erarbeiten.

Ein Unternehmen, das wachsen möchte, kann es sich nicht leisten, auf Menschen mit Behinderung zu verzichten. „Mit der Unterstützung verschiedener Institutionen ist es uns gelungen, Arbeitskräfte anzuwerben, die auf dem klassischen Arbeitsmarkt vor faktisch unüberwindbaren Hürden stehen, aber in einem geeigneten Arbeitsumfeld vollwertige Mitarbeiter sein können.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.11.2021)