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Künstler und Aktivist Jimmie Durham gestorben

Eine Installation von Jimmie Durham.
Eine Installation von Jimmie Durham.imago images
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Der amerikanische Bildhauer erfuhr museal viel Aufmerksamkeit, konnte am Kunstmarkt aber nicht wirklich reüssieren.

Der Künstler, Autor und Menschenrechtsaktivist Jimmie Durham ist tot. Der 1940 geborene US-Amerikaner verstarb am gestrigen Mittwoch im Schlaf, wie die Galerie Christine König am Donnerstag mitteilte: "Ein großer Verlust für die Kunstwelt. Ein großer Verlust für seine Anhänger und Freunde."

Durham hatte 1964 zunächst begonnen, als Bildhauer zu arbeiten und war früh in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung aktiv. Er setzte sich unter anderem für die Rechte der Ureinwohner ein.

Nach einem Kunststudium in der Schweiz kehrte er zunächst in die USA zurück, wo er Mitbegründer und Vorsitzender des International Indian Treaty Council bei den Vereinten Nationen war. 1994 ließ er sich in Europa nieder und lebte bis zuletzt in Berlin. Für seine Arbeiten, die weltweit in zahllosen Museen gezeigt werden, wurde er 2019 mit dem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk der Kunst-Biennale in Venedig geehrt.

Durham erfuhr museal viel Aufmerksamkeit, war mehrfacher Teilnehmer großer Kunstausstellungen wie der Documenta in Kassel und der Biennale in Venedig, konnte aber am Kunstmarkt nicht wirklich reüssieren.

 

(APA/red.)