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Weinkolumne

"Spätburgunder Seehalde 2018“

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Ein filigraner, fruchtbetonter Burgunder.

„Cold Climate Wines“ sind mittlerweile voll im Trend. In Zeiten des Klima­wandels können sich also jene Regionen glücklich schätzen, die ein kühleres Klima vorzuweisen haben. In Österreich zählt das Weinviertel dazu. In Deutschland ewa der südwestlichste Zipfel Bayerns. Der liegt bekanntlich am Bodensee und eignet sich ideal für kühle, fruchtbetonte Weine. Julian Gierer ist 25 Jahre alt und setzt im Familienweingut in Nonnenhorn auf elegante, feine Weine. Weniger ist mehr. Sprich: ­Weniger Alkohol, mehr Frische. Damit ­wären wir beim „Spätburgunder Seehalde 2018“. Jungwinzer Gierer setzt mit diesem Wein erstmals auf Lagen. Früher lag der Fokus auf Ortsweine, erzählt er. Nun will er eben das „Cool Climate“ besser hervorheben. „Unsere Region erlebt einen ­Aufbruch“, erzählt er. Sein Spätburgunder ­wurde im Barrique eineinhalb Jahre ausgebaut und kam erst jüngst in den Verkauf. Das Ergebnis ist ein filigraner, fruchtbetonter Burgunder. Soll noch einer sagen, die Bayern können nur Bier.

Info

Weingut Gierer, „Spätburgunder Seehalde 2018“, 22 Euro, www.winzerhof-gierer.de