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Überblick

Eine kleine Geschichte des Impfens und der Impfpflicht

Die Technik des Impfens ist uralt. Da sie sehr gut funktioniert und massenhaft Leben rettet, ordneten Staaten schon im 19. Jahrhundert so etwas an – und jetzt eben auch in Bezug auf Corona.

Eigentlich ist die Technik des Impfens ja viele Hundert Jahre alt, wenn nicht sogar Jahrtausende. Dass sie weitgehend problemlos funktioniert, ist sachlich unbestreitbar. Daher verwundert im 21. Jahrhundert auch der Widerstand dagegen so sehr.

Chinesische Quellen verorten eine Vorstufe, nämlich gegen die gefährliche Pockenkrankheit, im zehnten Jahrhundert. Es gibt sogar Hinweise, dass das dort schon in vorchristlicher Zeit geschah und es zudem einen zweiten Entstehungsort in Afrika gab. Turkvölker verbreiteten die Technik aus China weiter, sie kam nach Indien, Persien, ins Osmanische Reich, im 18. Jahrhundert nach Österreich und anderswo in Europa – dort wird der englische Arzt Edward Jenner 1798 damit berühmt: Er übertrug durch einen Ritzer in der Haut Flüssigkeit aus Pusteln von Melkerinnen, die an den ziemlich ungefährlichen Kuhpocken erkrankt waren, auf gesunde Personen, meist Kinder. Sie waren fortan immun gegen Kuh- und auch echte Pocken.