Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Überlastung

Vier Gründe für den vierten Lockdown

Belebte Einkaufsstraßen gehören zumindest bis 12. Dezember der Vergangenheit an.
Belebte Einkaufsstraßen gehören in Österreich zumindest bis 12. Dezember der Vergangenheit an.(c) REUTERS (LISI NIESNER)
  • Drucken

Eine zu hohe Reproduktionsrate sowie Sieben-Tage-Inzidenz und der nicht zu bewältigende Anteil der Spitalspatienten an Infizierten infolge einer zu geringen Impfquote machen eine Notbremsung unausweichlich.

Was sich seit Tagen abzeichnete, wurde am Freitag fixiert. Österreich schlittert am Montag in den vierten harten Lockdown, voraussichtlich bis 12. Dezember. Bis zuletzt stemmte sich die Bundesregierung gegen diese Maßnahme.

Sogar die von der steigenden Zahl an Infektionen und Spitalspatienten besonders stark betroffenen Länder Salzburg und Oberösterreich kündigten die aus früheren Phasen der Pandemie bekannten weitreichenden Ausgangsbeschränkungen für alle erst an, als die Intensivstationen an ihre Grenzen stießen und das Gesundheitspersonal mit ultimativer Rhetorik eine Vollbremsung einforderte, um den Aufwärtstrend zu stoppen.

Tatsächlich lassen die aktuellen Bedingungen keine andere Wahl, als die Kontakte und somit Übertragungsmöglichkeiten österreichweit massiv zu reduzieren.