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Diese drei Aktien bekommen gerade im jetzigen Chaos Auftrieb

Ein Mann mit Pferdemaske in der Mariahilferstraße. Die Straßen leeren sich im Lockdown. An der Börse spielt die Musik weiter.
Ein Mann mit Pferdemaske in der Mariahilferstraße. Die Straßen leeren sich im Lockdown. An der Börse spielt die Musik weiter.
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Lockdown, Lieferengpässe, Anlagenotstand - die aktuellen Probleme sind groß. Die Börse aber hat immer was parat und bietet auch für solche Zeiten ausreichend Verdienstmöglichkeiten. Etwa mit diesen drei Aktien.

Nun ist also auch an den Börsen das Coronathema zurück. Nicht dass es jemals weg gewesen wäre. Aber es war in den vergangenen Wochen doch durch die hochgesprungene Inflation und einfach durch eine mangelnde Frühwahrnehmung der Negativtendenz bei den Infektionszahlen in den Hintergrund gedrängt. Und weil die Notenbanken wenig Anstalten machten, der Inflation durch eine beschleunigte Anhebung der Leitzinsen entgegenzuwirken, lief es bei Aktien weitgehend rund. Nach alter Novembermanier kann man sogar getrost von einer Jahresendrallye sprechen.

Die Rückkehr des Coronathemas, das ja derzeit vor allem Europa betrifft, muss wohlgemerkt noch nicht das Ende dieser Rallye bedeuten. Sie hat nur einen zusätzlichen Belastungsfaktor bekommen. Den europäischen Börsen jedenfalls ging nun in der zweiten Wochenhälfte die Puste etwas aus. Das ist weiter noch nicht schlimm, denn zuvor waren sie nahezu täglich von einem Rekordhoch zum nächsten unterwegs gewesen. Es bewahrheitet sich ganz einfach der alte TINA-Slogan – „There Is No Alternative“ zu Aktien in der gegenwärtigen Welt der Geldanlage, sofern man sich nicht auf Wohnimmobilien verlegt. Aber auch dort ist´s nicht gewiss, ob es nicht schon zu heiß geworden ist.

Das befürchtet zumindest die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrem neuen Finanzstabilitätsbericht. Es ist übrigens dieselbe EZB, die diese Preisorgie mit dem Billiggeld befeuert. Und trotz einer weiter steigenden Inflation auch gar nicht daran denkt, den Leitzins vielleicht im nächsten Jahr zu erhöhen, wie EZB-Chefin Christin Lagarde am Freitag erklärte. Im Finanzstabilitätsbericht hieß es jedenfalls weiter: Das Risiko von Preiskorrekturen habe insgesamt zugenommen – insbesondere an Wohnimmobilienmärkten.

Was nun Aktien betrifft, so ist generell zu sagen, dass der bestehende Aufwärtstrend intakt ist. Aber luftig ist es auch hier schon längst. Und da der November statistisch betrachtet der stärkste Börsenmonat im Jahr sei, könne es Portfoliomanager Thomas Altmann vom Broker QC Partners zufolge danach zu Rückschlägen kommen, wie er am Freitag gegenüber Reuters sagte: „Gerade, wenn das Sentiment so positiv ist, schadet eine gesunde Portion Vorsicht zum Jahresende hin sicherlich nicht.“ Marktteilnehmer sollten seiner Ansicht nach davon ausgehen, dass die Aktienmärkte bereits das bestmögliche Szenario eingepreist hätten.

Das im Hinterkopf, wird die Suche nach attraktiven Titeln mit genügend Potenzial immer schwieriger. Aber es wäre nicht die Börse, wenn sie nicht für alle Situationen etwas parat hätte. Wir haben drei solche Aktien herausgefiltert.